Minimalismus
12.02.2012

Erich Fromm über Konsum

Von Alexander Rubenbauer, Nürnberg
 

Des Menschen Glück besteht heute darin, „seinen Spaß zu haben“. Und man hat seinen Spaß, wenn man sich Gebrauchsgüter, Bilder, Essen, Trinken, Zigaretten, Menschen, Zeitschriften, Bücher und Filme „einverleibt“, indem man alles konsumiert, alles verschlingt. Die Welt ist nur noch da zur Befriedigung unseres Appetits, sie ist ein riesiger Apfel, eine riesige Flasche, eine riesige Brust, und wir sind die Säuglinge, die ewig auf etwas warten, ewig auf etwas hoffen und ewig enttäuscht werden.

(Erich Fromm: „Die Kunst des Liebens“)

 

Über den Autor
Alexander Rubenbauer ist Psychologe und arbeitet u. a. in psychotherapeutischer Praxis in Nürnberg. Er studierte Psychologie in Kassel und Eichstätt und ist Vorstandsbeauftragter und Sprecher im Verband der Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (VPP) im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP). Er ist per E-Mail erreichbar.

 

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