Psychologie
22.12.2012

Das Freundschaftsparadox

Von Alexander Rubenbauer, Nürnberg
 

Das Freundschaftsparadox wurde erstmals im Jahr 1991 vom Soziologen Scott Lauren Feld beobachtet. Es beschreibt das Phänomen, dass beinahe jede Person nur Freunde hat, die mehr Freunde haben als sie selbst.

Ungeachtet des offensichtlich paradoxen Ursprungs ist das Phänomen real und kann als eine Konsequenz allgemeiner mathematischer Eigenschaften von Graphen sozialer Netzwerke erklärt werden. Dennoch kann es auch die Ursache zahlreicher sozialer Missverständnisse sein.

Das Freundschaftsparadox lässt sich damit erklären, dass man sich lieber mit Menschen anfreundet, die mehr Freunde haben, als mit welchen, die weniger haben.

Diese Erkenntnis ist ein möglicher Weg, den Verlauf von Epidemien vorherzusagen.

Quelle, übersetzt für Wikipedia.

 

Über den Autor
Alexander Rubenbauer ist Psychologe, 32 Jahre alt und studierte Psychologie in Kassel und Eichstätt.
Er arbeitet u. a. in psychotherapeutischer Praxis in Nürnberg und ist per E-Mail zu erreichen.

 

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