Persönlichkeitsentwicklung
07.05.2011

Stört sich der Berg am Wetter?

Von Alexander Rubenbauer, Nürnberg
 

Eine schöne Vorstellung ist, sich selbst als einen Berg zu betrachten, der zwar wahrnimmt, welches Wetter gerade herrscht, sich aber nicht daran stört. Mal ist es trüb, mal scheint die Sonne – aber der Berg bleibt immer er selbst und beobachtet nur. Er würde auch nicht auf die Idee kommen, ob er als Berg versagt hat, weil das Wetter gerade so schlecht ist.

Wir Menschen dagegen lassen uns mal mehr, mal weniger durch unsere Gedanken – also unserer mentalen Wetterlage – beeinflussen. Wenn wir negativ über uns denken, verwechseln wir unsere Gedanken mit unserem Selbst und fühlen uns entsprechend schlecht.

Dabei zieht das Wetter ständig an uns vorbei und wir könnten einfach nur der Berg sein, der beobachtet und feststellt: “Gerade ist es bewölkt. Das kommt um die Jahreszeit öfter vor.” :-)

 

Über den Autor
Alexander Rubenbauer ist Psychologe, 32 Jahre alt und studierte Psychologie in Kassel und Eichstätt.
Er arbeitet u. a. in psychotherapeutischer Praxis in Nürnberg und ist per E-Mail zu erreichen.

 

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